Archiv für den Monat: Januar 2014

Basketballturnier der Lindengrundschüler

Am 29.01.2014 besuchten sechzig Grundschüler der Klassenstufe 6 unsere Schule. Von 7.45 bis 12.15 Uhr hatten Schüler, im Rahmen ihrer Facharbeit im vergangenen Schuljahr, ein Basketballprojekt geplant, dass sie nun schon zum wiederholen Mal durchführten. Unterstützung erfuhren sie dabei von ihren Klassenkameraden, die verschiedene Stationen beaufsichtigten und durchführten. Im zweiten Teil der Veranstaltung fand ein kleines Turnier statt. Nach dem Prinzip “Jeder-gegen-jeden” spielten sechs Teams gegeneinander. Die Spielzeit von 2x 6 Minuten forderte den Grundschüler einiges an Kondition ab. Am Ende gewann Team “Deutschland” mit Coach Julien. Sowohl die Lehrer und Schüler der Grundschule als auch die Anwesenden der Oberschule waren von der Veranstaltung begeistert. “So etwas müsste öfter stattfinden!”, äußerte sich ein Sechsklässler.

Wir werden uns bemühen! Danke an alle Oberschüler, die das Turnier gestaltet haben.

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Sportunterricht der Vorschulkinder der KITA Storchennest aus Marwitz

Es wird zur Tradition, dass die Vorschulkinder jedes Jahr im Biologie- und Sportunterricht vorbei schauen. Die Schüler  des Wahlpflichtfaches Sport der Klasse 10a hatten sich für die Stunde am 27. Januar kleine Fangespiele ausgedacht, die sie mit den Vorschulkinder gemeinsam durchführten. Das Schwungtuch durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. Gern hätten die Kinder noch Basketball gespielt, aber die Zeit war viel zu schnell vorbei, so dass wir überlegen, ob wir im Sommer noch ein kleines Sportfest organisieren.

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Was bringt das soziale Lernen?!

Soziales Lernen – ein Resümee nach fast einem halben Jahr

 

„Sagen Sie doch mal, wer von Ihren Schülern geht gerne ins Seniorenstift?“ Diese Frage wurde mir vor nicht allzu langer Zeit gestellt und ich musste erst mal etwas länger darüber nachdenken, aber ich glaube, es sind alle elf. Natürlich ist nicht jeder Tag gleich  aufregend, interessant oder actionreich. Aber lehrreich ist der wöchentliche Tag mit den Bewohnern allemal – sei es, um ruhiger, aufmerksamer, verantwortungsbewusster, selbstbewusster zu werden oder Ängste gegenüber der älteren Bewohner abzubauen.

Hier einige Meinungen der Schüler/innen:

-         Der Arbeitstag war mal wieder supi. Ich habe wieder ein paar neue Leute kennengelernt.

-         Ich muss immer zählen, was ja auch gut für Mathe ist.
Ich war krank L.

-         Ein älterer Mann hat zu mir gesagt : „Du hast aber eine schöne Frisur.“ – Das war schön.

-         Die Arbeit heute war witzig, weil die Bewohner/innen viele Witze erzählt haben.

-          Ich lerne viel, weil wir aus der Zeitung vorlesen.

-         Das Rollstuhltraining war witzig, weil wir uns gegenseitig schieben mussten. Bei den Bewohner/innen sind wir vorsichtig.

-         Die Bewohner/innen sind nett, lustig und unterhaltsam. Wir spielen „Mensch-ärgere-dich-nicht“ und Quizspiele. Das ist witzig.

-         Ich gehe mit gern mit den Bewohner/innen spazieren und lache viel mit ihnen.

-         An den Bewegungsspielen nehme ich gemeinsam mit den Bewohner/innen teil.

-         Die Zimmer habe ich mit Herbstdeko geschmückt.

-         Nebenbei habe ich mit einer Frau ein Spiel gespielt. Wir haben viel gelacht und hatten Spaß.

-         Ich durfte auch schon das Tischgebet sprechen.

-         Heute habe ich mit drei Bewohnerinnen gesungen.

-         Schade, ich war krank und konnte nicht zu den Bewohnern.

Auch ich hatte schöne Erlebnisse mit den Bewohner/innen. Einmal sagte ein Bewohner zu mir, ich könne keine Lehrerin sein – ich wäre zu jung. Danke dafür. Eine Bewohnerin war ganz verstört, weil eine Lehrerin bei ihr war. Sie fragte, was sie falsch gemacht hätte. Ich wusste gar nicht, was sie wollte und fragte nach. Sie meinte, Lehrer kommen immer nur,

wenn man was falsch gemacht hat. Zum Glück konnte ich sie beruhigen, dass gar nichts falsch ist und das Lehrer heute auch mal kommen, wenn alles in Ordnung ist. Da hat sie sich sichtlich entspannt. Die Schulzeit dieser Bewohnerin war wohl nicht so toll?!

Um auf die Frage vom Anfang zurückzukommen – doch, ich glaube, alle kommen gerne hierher für ihr Projekt „Soziales Lernen“ und auch die Mitarbeiter/innen freuen sich über die Unterstützung, auch wenn es nicht immer einfach ist. Und nicht zuletzt die Bewohner/innen warten schon auf ihre jungen Helferlein.