Aktuelles

Erkenne deine Stärken

Vom 14.03. bis 18.03.2014 fand in Mötzow (Brandenburg) ein Projekt der Extraklasse statt. 9 Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Schulen der Umgebung nahmen daran teil. Darunter auch 4 SchülerInnen der 1. Oberschule Velten. Sie hatten die Möglichkeit, mit Olympiasieger Christian Schenk (Zehnkampfsieger 1988) und Jenny Wolf (fünffache Eisschnelllaufsiegerin) durch Gespräche und Aufgaben ihre Stärken zu erkennen. Hauptziel des Projektes war es, mehr über Klima-Technik und Wasser zu erfahren. Aus diesem Anlass kamen extra Firmen, die für die Wasserversorgung und für Klima-Technik zuständig waren, ins Camp, um sich vorzustellen und den einen oder anderen Teilnehmer darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, auf die Umwelt zu achten. Es gab auch reichlich Freizeit für die SchülerInnen und sie konnten sich aktiv betätigen. So kam es auch mal zu einem Training mit Jakob, dem Jugendtrainer von Alba Berlin. Am letzten Tag vor der Abreise gab es noch einen schönen Grillabend. Alle Schüler und Schülerinnen bekamen eine Urkunde und einen Nachweis über ihre Stärken.

 

Sebastian St., 9a

 

Büro Blau – „Stars in der Schule“

Fünf Tage in der Zeit des Praktikums der 9. Klassen fand an der 1. Oberschule Velten ein berufsorientierendes Videoprojekt mit Büro Blau statt. 10 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse meldeten sich freiwillig, um einen Blick hinter die Kamera zu werfen und selbst Mitglied einer Filmcrew zu werden. Neben der spannenden Aufgabe, Interviews mit verschiedenen Partnern rund um die Berufsorientierung an der 1. Oberschule Velten zu führen, gab es auch viel Theorie zur Handhabung der Kamera und zum Film allgemein. Die SchülerInnen teilten sich in zwei Gruppen, um einen iPad-Trailer zu filmen. Dabei verschaffte das Team von Büro Blau den Teilnehmern auch einen Einblick in Filmschnitt. Gegen Ende übten die Teilnehmer die Abschlusspräsentation des gedrehten Films, die noch in diesem Schuljahr sein soll. Dem Büro Blau schon jetzt herzlichen Dank!

 

Sebastian St., 9a

Unser Praktikum

Am 24.03.2014 war es wieder so weit. Die Praktika für die Schüler der neunten Klassen der 1. Oberschule Velten fingen an. Der Zeitraum umfasste 17 Arbeitstage, bis zum 15. April. Sechs Stunden sollte gearbeitet werden, dazu kam eine Stunde Pause. Alle Schüler hatten sich selbst einen Praktikumsplatz gesucht. Bei der Suche orientierten sich viele an ihrem Berufswunsch. So arbeiteten Schüler in Kindergärten und Handwerksbetrieben, bei der Physiotherapie, in Krankenhäusern und in Pflegeeinrichtungen sowie im Einzelhandel. Den meisten hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht. Es war ein guter Einblick ins Arbeitsleben, bei dem der Wert der Teamarbeit oft erfahren wurde. In diesem Zusammenhang ein großes Dankeschön an alle Betreuer und verständnisvollen Kollegen. Es gab aber nicht nur eine positive Resonanz. Einigen Schülern hat es nicht gefallen, sie würden nie wieder ein Praktikum machen wollen. Ein Grund war der Zeitdruck bei der Erfüllung gestellter Aufgaben, mit dem viele Schüler nicht klar gekommen sind. Bei anderen Aufgaben musste man sich den Tag selbst einteilen. Wichtig: Alle Aufgaben mussten erfüllt werden. Viele Schüler fanden das Praktikum auch zu lang. Zwei Wochen hätten für sie ausgereicht.

Eric W., 9a

Schlichter – 1

 

Sicherlich habt ihr schon mal etwas von den Schlichtern an unserer Schule gehört, doch so richtig sicher, was die Schlichter machen und wie sie euch eventuell helfen können, seid ihr euch vielleicht nicht. Hier die Erklärung:

Schlichter ist ein Neigungsfach, welches es an sich schon lange an unserer Schule gibt und bei dem Schüler zu sogenannten „Mediatoren“ ausgebildet werden. Das Wort „Mediation“ kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „Vermittlung“.

Schlichter sind also Schüler, die vermitteln und zwar bei Konfliktsituationen, die jeder von uns schon einmal selbst erlebt hat, sei es mit engen Freunden oder Schülern aus einer Parallelklasse. Es besteht immer die Gefahr, dass Ungereimtheiten zwischen den Interessen einzelner Personen entstehen. Ziel der Schlichter ist es deshalb, gemeinsam mit den Streitenden alle Hintergründe zu klären und eine Lösung zu finden, mit der die beiden Konfliktpartner einverstanden sind, so dass ein Streit wirklich beigelegt werden kann.

Der Weg zum Mediator ist nicht leicht, denn wenn ihr dachtet, Schlichter sei ein einfacher Job, dann lasst euch vom Gegenteil überzeugen.

Unterrichtet wird das Neigungsfach von Katja, der Sozialarbeiterin an unserer Schule, und von Frau Teuber. Im Unterricht – auf die Vollständigkeit der Arbeitsmaterialien und auf die Anwesenheit wird geachtet – werden die Regeln der Mediation gelernt und über den verinnerlichten Stoff Tests geschrieben. Konflikte werden in Rollenspielen dargestellt, bei welchen zwei Schüler die Konfliktpartei sind und zwei weitere als Schlichter fungieren. In diesen Rollenspielen werden die sogenannten drei „Phasen“ des Schlichtens durchgespielt. Zur korrekten Durchführung dieses Prozesses muss man den gesamten Inhalt des Lernstoffes abrufen.

Von der angemessenen Begrüßung bis zur aufmerksamen Körperhaltung beim Zuhören gibt es von den anderen Schlichtern hinterher ein Feedback (eine Rückmeldung), damit man weiß, was man gut gemacht hat und woran man vielleicht noch feilen muss.

All diese im Unterricht erworbenen Fähigkeiten kann man dann während der Fahrt nach Blossin unter Beweis stellen. Eine Woche lang nehmen jedes Schuljahr alle Teilnehmer vom Neigungsunterricht Schlichter an Seminaren über Mediation teil. Am Ende dieser Woche werden sie einer Prüfung unterzogen. Das Bestehen der Prüfung erlaubt es den Teilnehmern, sich offiziell Mediator nennen zu dürfen. Wer die Prüfung nicht besteht, hat immer noch die Chance, sein erworbenes Wissen im folgenden Schuljahr unter Beweis zu stellen.

All dies klingt ziemlich anstrengend und trotzdem antworteten alle Schlichter auf die Frage, ob ihnen der Neigungsunterricht Spaß macht, mit einem Ja. Anderen zu helfen und ihr Wissen anzuwenden ist für die Mediatoren eine Bestätigung ihrer erlangten Fähigkeiten und ein gutes Gefühl. Einige von ihnen werden erst noch Schlichter, denn nicht viele können eine Ausbildung zum Mediator vorweisen. Bei wieder anderen waren schon die Eltern Schlichter, denn wie bereits gesagt, haben die Schlichter an unserer Schule eine lange Geschichte.

Habt ihr also einen Streit, scheut euch nicht, Hilfe bei den Streitschlichtern zu suchen.

Übrigens fahren die derzeitigen Schlichter bald wieder nach Blossin, alle freuen sich bereits auf die Fahrt und hoffen, vollwertige Schlichter zu werden. Wie es ihnen gefallen hat und zu welchem frisch gebackenen neuen Mediator ihr gehen könnt, falls ihr Streit habt, erfahrt ihr, wenn die Schlichter von der diesjährigen Blossinfahrt zurückkehren. Drücken wir die Daumen, dass alle ihre Prüfung bestehen.

Luca, 10c

Tag der offenen Tür

Am 30.01.2014 war es wieder soweit, unsere Schule lud zum diesjährigen Tag der offenen Tür ein. Der Tag der offenen Tür war gut besucht und es wurden nicht nur Vorträge gehalten, sondern auch ein Kuchenbasar sorgte für das leibliche Wohl. Drei Schüler unserer Schülerzeitung waren beauftragt mit den Eltern zu sprechen und einige Fragen an sie zu richten. Unsere Umfrage ergab, dass die meisten Schüler aus Velten und aus den umliegenden Orten wie z. B. Leegebruch und Bärenklau kommen. Des Weiteren ergab sich, dass die meisten Schüler durch Freunde und Geschwister auf unsere Schule aufmerksam gemacht wurden. Auf die Frage nach den besuchten Präsentationen antworteten die meisten, dass sie sich vor allem für Französisch und Chemie sowie die Vorstellung des Naturlehrpfades interessiert hatten. Alle der befragten Besucher waren begeistert und fanden die Vorträge der Schüler und Lehrer sehr informativ.

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 Londonfahrt

Hallo,

mit diesen Zeilen möchte ich über die Fahrt unserer 10. Klassen nach England berichten. Von Velten ging es am 25.08.13 um 22:30 Uhr los. Am nächsten Tag, um 18:30 (natürlich englischer Zeit), waren wir in London und wurden zu unseren Gastfamilien gebracht. An dem Tag hatten wir unterwegs eine kleine Pause in Canterbury, einer der ältesten und schönsten Städte Englands. Dienstag gab es für uns eine dreistündige Stadtrundfahrt durch London, auf Deutsch. Danach hatten wir Freizeit zum Shoppen in der Oxford Street. Um 18:30 wurden wir wieder von unserer Gastfamilie abgeholt, haben Abendbrot gegessen und gingen schlafen. Am Mittwoch unternahmen wir einen Tagesausflug nach Brighton, dem berühmten Seebad mit langer Strandpromenade. Außerdem besuchten wir den Palace Pier. Am Nachmittag folgte ein Ausflug zum Beachy Head, einem der landschaftlichen Highlights Südenglands. Donnerstag haben wir uns kurz vor 8:00 von unserer Gastfamilie verabschiedet, danach fuhren wir zur Londoner Innenstadt. Ab 10:00 Uhr besuchten wir Madame Tussaud’s. Leider hatten auch viele andere die gleiche Idee. Uns blieben noch 6 Stunden Zeit, um allein die Stadt zu erkunden und Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palace zu besuchen. Um ca. 18:30 war die Abfahrt nach Dover zu unserer Fähre. Am Freitag kamen wir um 10:30 an. Mir hat die Reise gut gefallen. Und ich hoffe, euch hat mein Bericht gefallen.

Euer Alexander, 10c

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Besuch des Europamobils an unserer Schule

 

Das Europamobil ist ein Projekt für Schüler und Studenten, das es sich seit dem Jahre 2009 zum Ziel gemacht hat, Schülern die Kultur und Sitten ihrer Nachbarländer näher zu bringen. Dafür wird jedes Jahr ein internationales Team aus Studenten aus allen Ländern der EU, sei es Frankreich, Polen oder Litauen, zusammengestellt,.

Am 16.9 besuchten 20 Studenten und ihr “Europamobil” auch uns, leider mit einer geringfügigen Verspätung und einem kleinem Wermutstropfen: Die von der Schule bereitgestellte Technik ließ die Eröffnung des Projektes so klingen, als hätte man das Mikrofon durch ein Dosentelefon ersetzt, und so richtig ließ sich das Publikum auch nicht begeistern.

Daraus resultierend verlief der erste Kontakt der fremden Kulturen und Länder eher exotisch. Nichtsdestotrotz war es deutlich zu sehen, dass die Besucher sich von der Technik und der deutschen Befangenheit nicht einschüchtern ließen und bis zum Ende wie geplant mit dem Programm fortfuhren.

Nach der Eröffnung, die bei einigen sicherlich einen positiven Eindruck hinterlassen hatte, sind alle Schüler wieder in ihre Klassen gegangen, denn nun startete der eigentlich wichtige Teil des Projektes. Dieser beschäftigte sich für uns mit einem ernsten und in der deutschen Politik umstritten diskutierten Thema: Migration.

Nach einem kurzen Kennenlernen wurde meine Klasse, die 10c, in 4 Gruppen geteilt, um für die Arbeit auch eine persönlichere Situation zu schaffen, vielleicht auch, um den Studenten das Arbeiten mit den Schülern zu erleichtern.

Es wurden Themen besprochen wie die Geschichte der Migration, Gründe zum Auswandern bzw. zum Einwandern in fremde Länder und die derzeitigen Länder, in welchen Migration eine Rolle spielt, wie das Topthema Naher Osten und die Flut der Asylbewerber in Deutschland.

Die Zeit verging wie im Flug und die meisten von uns hatten noch Redebedarf (Andere waren einfach nur froh, dass es vorbei war, da die englische Sprachblockade leider verhinderte, dass sie aktiv teilnehmen konnten.), doch da war die Stunde leider schon vorbei.

Mir persönlich hat der Besuch des Europamobils an unserer Schule sehr gefallen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass es ein Projekt gewesen wäre über die Dauer eines ganzen Schultages. Es war interessant, Leute aus anderen Ländern kennen zu lernen, und vor allem finde ich es wichtig, dass man sich einsetzt für Aufklärung in der deutschen Jugend, denn die hat eine solche mehr als nötig.

Meinen größten Respekt zolle ich denen, die sich dieser Aufgabe freiwillig mit solch einer Selbstverständlichkeit und Einsatzbereitschaft annehmen.

Mehr Informationen zum Europamobil findet ihr auf seiner Homepage oder seiner Facebook Seite.

Luca, 10c

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Besuch in der Kindernachsorgeklinik

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