Die Oberschule erklärt

Oberschule – Schule für jeden Das Land Brandenburg setzt auf eine zweigliedrige Schulstruktur und hat deshalb Gesamtschulen ohne gymnasiale Oberstufe und Realschulen in Oberschulen umgewandelt. Diese Schulen können über ihre Unterrichtsorganisation selbst entscheiden und auch bildungsgangübergreifende Lerngruppen bilden.

Das pädagogische Profil der Oberschule beruht auf drei Schwerpunkten: der individuellen Förderung in einer heterogenen Schülerschaft, der Förderung sozialer Kompetenzen des Einzelnen und der Förderung der Ausbildungsfähigkeit.

Die Oberschule verbindet die Bildungsgänge zum Erwerb der erweiterten Berufsbildungsreife (EBR) und der Fachoberschulreife (FOR). Bei entsprechenden Leistungen wird an der Oberschule die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (FORQ) vergeben. Nach dem Abschluss der 10. Klasse bestehen zahlreiche Möglichkeiten der weiteren Ausbildung. Übersicht über die Abschlüsse und Bedingungen zum Erreichen dieser. Zu den wesentlichen Aufgaben gehören:

die Unterstützung jedes Schülers in seinem ganz individuellen Lernprozess die Vermittlung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Vorbereitung auf nachfolgende Bildungsgänge oder auf eine sich anschließende, möglichst erfolgreiche, berufliche Ausbildung die Entwicklung und Stärkung der Persönlichkeit jedes Schülers (sowohl in persönlicher, als auch in sozialer Hinsicht) Die Oberschulen können sich in ihrer Unterrichtsorganisation unterscheiden, weil sie bis auf das Orientierungshalbjahr variabel ist. Mögliche Formen sind:

das kooperative System (bildungsgangbezogene Klassen) das integrative System (bildungsgangübergreifende Klassen) das kooperativ-integrative System (bildungsgangübergreifende Klassen bis zum Ende der Jahrgangsstufe 8, danach bildungsgangbezogene Klassen) das integrative System mit der Variante der klasseninternen Lerngruppen (bildungsgangübergreifende Lerngruppen ohne äußere Fachleistungsdifferenzierung)

[Vergleich der Organisationsformen]

Wie funktioniert eigentlich die Fachleistungsdifferenzierung in der Oberschule?

Die Fachleistungsdifferenzierung in kooperativ organisierten Oberschulen gestaltet sich dadurch, dass die Schüler in entsprechenden Klassen (EBR- Klassen, FOR- Klassen) unterrichtet werden. Hier ist anzumerken, dass in EBR- Klassen der Unterricht in allen Fächern auf dem Niveau der erweiterten Berufsbildungsreife durchgeführt wird, in FOR- Klassen entsprechend auf dem Niveau der erweiterten Bildung.

In integrativ organisierten Oberschulen werden fachleistungsdifferenzierte Kurse auf dem Niveau der grundlegenden Bildung (A-Kurse) und dem Niveau der erweiterten Bildung (B-Kurse) gebildet.

Eine [Tabelle] zeigt den Zeitpunkt der Einführung dieser Kurse.

In Zusammenarbeit mit der Freiherr-von-Rochow-Schule in Pritzwalk und der FH-Brandenburg ist unter der Leitung von Heiko Farwer ein Flyer erstellt worden, der den Weg – oder besser: die Wege – von der Oberschule zum Studium erklärt.

Diesen Flyer finden Sie unten zum Download.

Von der Oberschule zum Studium